14. Ruhpoldinger Konzerttage 2018
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Großes Orchesterkonzert Sinfonik im Kirchenraum Carl Maria von Weber Ouvertüre zur Oper „Der Freischütz“ Joseph Haydn Symphonie Nr. 104 D-Dur, op. 88 Antonin Dvorak Symphonie Nr. 8, G-Dur, „Schottische“ Orchester Pro Musica Salzburg Leitung: Prof. Wilfried Tachezi Pfarrkirche St. Georg, Ruhpolding 9. September   19.00 Uhr Eintritt € 20,-- (ermäßigt € 15,--) Vorverkauf: Tourist-Info Ruhpolding
Ouvertüre zur Oper „Der Freischütz“ Carl Maria von Weber(1786 - 1826) Mit    dem    „Freischütz“    hat    Weber    nicht    nur    den    Typus    der romantischen    Oper    sondern    mit    der    Ouvertüre    dazu    auch    eine wegweisende    Form    der    Eröffnung    derselben    geschaffen.    Das Vorspiel   des   „Freischütz“   enthält   wie   in   einer   Nussschale   bereits   die Idee   des   ganzen   Werkes.   Vom   ersten   Takt   an   wird   der   Hörer   in   die heimelig-unheimliche   Welt   des   Wald-   und   Geisterdramas   gezogen und   durchlebt   die   Gefühle   und   Konflikte,   die   sich   später   in   der Handlung     entwickeln     werden.     Damit     hat     Weber     das     Muster insbesondere für Wagners Opernvorspiele geschaffen. Symphonie Nr. 104, D-Dur, „Londoner“ Joseph Haydn (1732 - 1809) Die   Sinfonie   Nr.   104   komponierte   Haydn   im   Jahr   1795   während seiner   zweiten   Londoner   Reise.   Es   ist   seine   letzte   Sinfonie   und   er war   zu   dieser   Zeit   bereits   63   Jahre   alt.   Die   Sinfonie   Nr.   104   wird teilweise   als   Ideal-Typus   der      klassischen      Sinfonie   bezeich-net. Andererseits   zeigen   sich   im   Andante   Tendenzen   zur   Erwei-terung des   „klassischen“   Variationensatzes   und   auch   der   erste   Satz   weist z.B.     aufgrund     der     Ähnlichkeit     beider     Hauptthemen,     dem thematischen   Reichtum   der   Exposition   und   weiteren   Details   einige Besonderheiten   auf.   So   könnte   man   gegebenenfalls   den   Kopfsatz   als einen   „der   klarsten   Sonatensätze   Haydns   überhaupt“   bezeichnen, „wenn man von der Formtheorie des 19. Jahrhunderts absieht.“ Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 Antonin Dvorak (1841 - 1904) Mit   seiner   8.   Symphonie   tritt   Antonín   Dvořák   endgültig   aus   dem Schatten   seines   Vorbildes   Johannes   Brahms.   Und   er   be-freit   sich auch    von    der    traditionellen    Form    der    Symphonie.    Nun    lässt    er Motive   und   Phrasen   zu,   die   wie   improvisiert   wirken.   Als   Dvorák   am 8.   November   1889   die   Partitur   der   fertig   geschrieben   hatte,   fehlte noch   die   fanfarenartige   Einleitung   des   4.   Satzes,   die   der   unentwegt an   Einfällen   sprühende   Böhme   später   nachreichte.   Die   Uraufführung war im Februar 1890 im Rudolfinum von Prag. Das   Orchester   Pro   Musica   Salzburg    wurde   von   seinem   Leiter   und Dirigenten   Prof.    Wilfried    Tachezi    1988   gegründet.   Die   besten Absolventen   der   Hochschule   Mozarteum   sollten   in   einem   En-semble zusammengeführt   und   einem   internationalen   Publi-kum   vorgestellt werden.   Schon   die   ersten   Konzerte   waren   so   erfolgreich,   dass   sich Einladungen zu vielen Reisen einstellten.
Musik - Macht - Staat Musikalisch-literarischer Streifzug durch die Musik der Zwischenkriegszeit Höhepunkte aus Klassik, Operette, Radio und Film Ensemble Kontraklang Pfarrzentrum St. Georg, Ruhpolding 16. September   19.00 Uhr Eintritt € 17,-- (ermäßigt € 10,--) Vorverkauf: Tourist-Info Ruhpolding
MUSIK – MACHT – STAAT: Wirtschaftliche   und   politische   Ereignisse,   also   die   Parameter   MACHT und   STAAT,   stehen   oftmals   im   Mittelpunkt,   wenn   es   um   Betrach- tungen   der   Zwischenkriegszeit   geht.   Doch   welchen   Einfluss   Musik und   damit   einhergehend   Literatur   sowie   die   neuen   Medien   Kino   und Radio    (Volksempfänger)    auf    die    Ver-mittlung    künstlerischer    und ideologischer   Botschaften   haben,   bleibt   oft   im   Verborgenen.   Die musikalisch-literarische   Stück-auswahl   widmet   sich   dieser   Grauzone und   dem   Spannungsver-hältnis,   zwischen   gezielter   Mobilmachung und   dem   Vortäu-schen   eines   inexistenten   Weltfriedens   mittels   einer heilen   Mu-sik-   und   Film-Märchenwelt   sowie   der   Instrumentalisierung verschiedener   Musikgattungen   (wie   dem   Deutschen   Volkslied)   für wirtschaftliche   und   gesellschaftspolitische   Belange.   Nicht   Religion sondern   Musik   avanciert   damals   zum   „Opium   für‘s   Volk“   (K.   Marx). Mit   berühmten   Filmhits   wie   „Kann   denn   Liebe   Sünde   sein“   oder „Musik,   Musik,   Musik“   u.   v.   m.   sowie   mit   den   Welterfolgen   der Comedian   Harmonists   aus   den   30er-Jahren   versucht   man   die   Bevöl- kerung   mundtot   zu   machen   –   „Musik   mocht   staad.“   Spezielle   Ar- rangements    dieser    Stücke,    vermischt    mit    Elementen    anderer Musikstilrichtungen, sind Teil des Programmes. Neben   ausgewählten   Texten   von   Zweig,   Grass,   Kästner,   Mann   u.   a. wird   vor   allem   den   Werken   Bertolt   Brechts,   dessen   Geburtstag   sich 2018   zum   120.   Mal   jährt,   ein   besonderer   Stellenwert   im   Rahmen des     Konzertprogramms     eingeräumt.     Komponisten     wie     Eisler, Dessau,   Hindemith   und   vor   allem   Kurt   Weill   vertonen   in   den   20er- und    30er-Jahren    viele    seiner    Libretti    und    Gedichte.    Die    „Drei- groschenoper“   (1928)   gelangte   dabei   zu   besonderem   Weltruhm. Einzelne   Songs   daraus   (z.B.   Ouvertüre,   die   Moritat   des   Mackie- Messer   oder   der   Kanonensong)   sowie   einige   Gedichtvertonungen vollenden   den   Einblick   in   die   Zwischenkriegszeit   und   den   Blick   auf die Rolle der Musik als politische Kraft. (Text: Eva Leitner / 2017) Ensemble Kontraklang Eva Leitner, Gesang Margit Eilmannsberger, Flöte Walter Krenn, Klarinette Norbert Asen, Saxofon Martin Hofinger, Kontrabass Iris Shioling Moldi, Klavier Waltraud Krenn, Sprecherin
Konzert für Kinder Georges Bizet Carmen instrumental aufbereitet von Simon Nagl & Freunde Kulturhaus Nagl 20. Oktober   16.00 Uhr Eintritt € 6,-- Vorverkauf: Tourist-Info Ruhpolding
Konzert für Kinder und Erwachsene Carmen von Georges Bizet Carmen,    die    emanzipierte    Zigeunerin,    liebt    ihre    Freiheit    - einen    Mann    liebt    sie    so    lange,    bis    der    nächste    kommt. Ihretwegen   begeht   ein   Soldat   Fahnenflucht.   Das   hat   fatale Folgen für beide. Die     bekanntesten     und     schönsten     Melodien     aus     dieser berühmten Oper kindgerecht aufbereitet vom Ensemble Simon Nagl & Freunde
Die 14. Ruhpoldinger Konzerttage 2018 im Überblick: Großes Orchesterkonzert Sinfonik im Kirchenraum C.M. v. Weber - Ouvertüre zu „Der Freischütz“ Joseph Haydn - Symphonie 104 D-Dur „Londoner“ A. Dvorak - Symphonie Nr. 8 G-Dur, op. 88 Orchester Pro Musica Salzburg Sonntag, 9. Sep., 19.00 Uhr Pfarrkirche St. Georg, Ruhpolding Musik - macht - Staat Musik und Texte aus den 20er- und 30er-Jahren Ensemble Kontraklang aus Oberösterreich Sonntag, 16. Sep., 19.00 Uhr Pfarrzentrum St. Georg, Ruhpolding Konzert für Kinder G. Bizet- Musik aus der Oper „Carmen“ Simon Nagl & Freunde Samstag, 20. Okt., 16.00 Uhr Kulturhaus Nagl
Veranstaltungsorte Kath. Pfarrkirche St. Georg Kirchgasse, 83324 Ruhpolding Pfarrzentrum St. Georg, Ruhpolding Kirchgasse, 83324 Ruhpolding Kulturhaus Nagl Hauptstraße 26 a, 83324 Ruhpolding Tel:    (0 86 63) 25 74  Mail:  georg@atelierundkultur.de Kartenvorverkauf und -reservierung für alle Veranstaltungen: Tourist-Info Ruhpolding Bahnhofstraße 8, 83324 Ruhpolding Tel:    (0 86 63) 88 06-0  Mail:  tourismus@ruhpolding.de
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