13. Ruhpoldinger Konzerttage 2017
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Großes Orchesterkonzert Engelbert Humperdinck Ouvertüre zur Oper „Hänsel und Gretel“ Wolfgang Amadeus Mozart Symphonie D-Dur, KV 385, „Haffner“ Felix Mendelssohn-Bartholdy Symphonie Nr. 3, a-Moll, „Schottische“ Orchester Pro Musica Salzburg Leitung: Prof. Wilfried Tachezi Pfarrkirche St. Georg, Ruhpolding 10. September   19.00 Uhr Eintritt € 20,-- (ermäßigt € 15,--) Vorverkauf: Tourist-Info Ruhpolding
Ouvertüre zur Oper „Hänsel und Gretel“ Engelbert Humperdinck (1854 - 1921) Humperdinck   beschrieb   die   Ouvertüre   wie   folgt:   „...   es   ist      eine   Art symphonischer   Prolog   geworden,   den   man   ein   „Kinderleben“   beti- teln   könnte.“   Er   beginnt   mit   dem   Schutzengelchoral,   von   Hörnern vorgetragen,   geht   dann   über   in   das   „Hokuspokus“,   welches   wiede- rum   der   Melodie   „Die   Englein   haben's   uns   im   Traum   gesagt“   weich- en   muss,   woran   sich   nun   lustig   „Die   Hexerei   ist   nun   vorbei“   in   fröh- lichem   E-Dur   anschließt.   Dann   klingt   wieder   der   Choral   hinein,   der sich   nun   mit   der   Melodie   „Die   Englein   haben's   etc.“   verbindet   und mit   dem   triumphierenden   „Die   Hokuspokus-Hexerei   ist   nun   vorbei“ glanzvoll   in   C-Dur   endet.   Es   geht   wohl   lärmend   darin   zu,   aber   „sunt pueri,   pueri   puerilia   tractant“   (Kinder   sind   Kinder,   als   Kinder   stellen sie   Kindisches   an)   und   für   die   Knabenstimme   passt   eben   nur   die Trompete.“ Symphonie D-Dur, KV 385, „Haffner“ Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) Auch   nachdem   Mozart   1781   nach   Wien   übersiedelt   war,   mochte man   auf   seine   Musik   zu   festlichen   Anlässen   nicht   verzichten.   Des- halb   bestellte   der   Salzburger   Kaufmann   Sigmund   Haffner   1782   zu seiner   Erhebung   in   den   Adelsstand   eine   Serenade   oder   Symphonie: die   „Haffner-Symphonie”,   KV   385.   Mozart   schrieb   sie   so   schnell, dass   er   schon   acht   Monate   später   praktisch   jede   Note   vergessen hatte.   Umso   überraschter   war   er,   als   er   sich   die   Symphonie   wieder vornahm,   um   sie   in   Wien   zu   dirigieren:   „die   muß   gewiss   guten Effeckt   machen“,   die   Tempi   sollten   eher   forsch   sein:   „…   das   erste Allegro   muß   recht   feurig   gehen   -   das   letzte   so   geschwind,   als   es möglich   ist.“   Die   meisten   Orchester      haben   sich   bis   heute   an   die Empfehlung des Meisters gehalten. Symphonie Nr. 3 a-Moll, MWV N 18, „Schottische“ Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847) Der   Komponist   war   verzaubert   von   einer   verfallenen   Kapelle,   an dessen   Wände   Efeu   rankte   und   wo   überall   Gras   wucherte.   Völlig versunken   in   eine   morbide   Stimmung   machte   sich   Mendelssohn Bartholdy   am   24   Juli   1829   ans   musikalische   Werk.   Rasch   notierte er   Einfälle   für   den   Beginn   seiner   3.   Sinfonie.   Doch   erst   12   Jahre später   vollendete   Mendelssohn-Bartholdy   diese   damals   begonnene "Schottische    Sinfonie",    weil    dem    Komponisten    zurück    auf    dem Festland der inspirierende Nebel fehlte. Das Orchester Pro Musica Salzburg wurde von seinem Leiter und Dirigenten Prof. Wilfried Tachezi 1988 gegründet. Die besten Absolventen der Hochschule Mozarteum sollten in einem En-semble zusammengeführt und einem internationalen Publi-kum vorgestellt werden. Schon die ersten Konzerte waren so erfolgreich, dass sich Einladungen zu vielen Reisen einstellten.
Schubert-Matinée Franz Schubert Streichquartett Nr. 10 Es-Dur, D 87 Streichquintett C-Dur, D 956 Salzburger Mozart-Ensemble Daniela Beer, Violine Romana Rauscher, Violine Eva Sollak, Viola Simon Nagl, Violoncello Tibor Benyi, Violoncello Kirche St. Valentin, Ruhpolding-Zell 1. Oktober   11.30 Uhr Eintritt € 17,-- (ermäßigt € 10,--) Vorverkauf: Tourist-Info Ruhpolding
Streichquartett Nr. 10 in Es-Dur, D 87 Franz Schubert (1797- 1828) Franz   Schubert   ist   jetzt   17   Jahre   alt.   Dieses   Streichquartett   entsteht   in der    Zeit    seines    ersten    großen    Umbruchs.    Lange    hat    man    es    für    ein späteres    Werk    gehalten,    das    etwa    um    1817    entstanden    sei.    Das Autograph   lässt   sich   jedoch   eindeutig   auf   den   November   des   Jahres   1813 datieren.   Alle   vier   Sätze   stehen   in   Es-Dur,   dreien   davon   legt   Schubert   die Sonatensatzform    zugrunde    und    spielt    mit    den    Möglichkeiten    dieser etablierten    Form:    Im    ersten    Satz    formuliert    er    zwar    wie    üblich    zwei Themen,   aber   die   Entwicklung   des   Satzes   hat   mit   diesen   beiden   Themen kaum   etwas   zu   tun.   Immer   wieder   findet   Schubert   neue   Mög-lichkeiten, die   Arbeit   mit   den   beiden   Themen   zu   umgehen   und   statt   dessen   einen Seitenweg   einzuschlagen:   Die   Durchführung,   der   gewichtige   Mittelteil   des Satzes,   ist   eine   Auseinandersetzung   mit   dem   Gedanken,   der   zuvor   als Überleitung    gedient    hatte.    "Die    Möglichkeit,    die    Themen    aus    dem motivischen   Prozess   des   Satzes   weitgehend   herauszuhalten,   bleibt   eine von   mehreren   Optionen   bis   ins   Spätwerk   hinein",   schreibt   ein   Schubert- Forscher.    Das    Es-Dur-Quartett    kostet    diese    Möglichkeit    der    Um-    und Abwege zum ersten Mal bewusst aus. Streichquintett in C-Dur, D 956 Franz Schubert (1797- 1828) Dieses   Streichquintett   ist   ein      kammermusikalisches   Spätwerk   in   vier     Sätzen.   Es   hat   die   für   die   Gattung   ungewöhnliche   Besetzung   zwei   Violinen –    Viola    –    zwei    Violoncelli.    Das    Streichquintett    wurde    vermutlich    im September   1828   komponiert,   zwei   Monate   vor   Schuberts   Tod.   Es   wurde zu   seinen   Lebzeiten   nicht   mehr   aufgeführt   und   erst   1853   gedruckt.   Das Autograph    gilt    als    verschollen.    Ähnlich    wie    in    anderen    Spätwerken Schuberts,   wie   beispielsweise   seiner   großen   C-Dur   Symphonie   und   der letzten   seiner   Klaviersonaten,   ist   der   erste   Satz   von   außergewöhnlicher Länge.   Er   verwendet   die   Sonatensatzform   und   nimmt   mehr   als   ein   Drittel der    Spieldauer    der    gesamten    Komposition    in    Anspruch.    Besondere Bekanntheit   hat   der   zweite   Satz   erlangt,   der   in   einer   dreiteiligen   Liedform gehalten   ist.   Der   Anfangs-   und   der   Endteil   in   E-Dur   sind   von   einer   großen Ruhe   und   stehen   in   starkem   Kontrast   zum   stürmisch-turbulenten   Mittelteil in   f-Moll.   Dieser   Satz,   mit   seinem   elegischen   Charakter,   dient   in   einigen Filmen   als   Hintergrundmusik.   Das   lebhafte   Scherzo   kehrt   zunächst   nach C-Dur     zurück,     bis     ein     nachdenklich-elegisches,     tonartlich     schwer festzulegendes    Trio    folgt.    Der    Schlusssatz    ist    ein    feuriges    Rondo    mit deutlichen Einflüssen der ungarischen Tanzmusik. Das   Salzburger   Mozart-Ensemble ,   ein   Kammerorchester   mit   Tradition, spielt    in    verschieden    großer    Besetzung    und    ist    auch    bei    bekannten internationalen Festivals zu Gast.
Konzert für Kinder Wolfgang Amadeus Mozart Die Zauberflöte instrumental aufbereitet von Simon Nagl & Freunde Kulturhaus Nagl 7. Oktober   16.00 Uhr Eintritt € 6,-- Vorverkauf: Tourist-Info Ruhpolding
Konzert für Kinder und Erwachsene Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart Der   junge   Prinz   Tamino   wird   von   der   Königin   der   Nacht   ausgesandt   um ihre   Tochter   Pamina   zu   retten,   die   vom   Fürsten   Sarastro   entführt   wurde. Der   Vogelfänger   Papageno   wird   ihm   zur   Seite   gestellt.   Tamino   erhält eine   Zauberflöte   und   Papageno   ein   magisches   Glockenspiel.   Damit   bre- chen sie auf, um Pamina zu befreien. Speziell   auf   Kinder   zugeschnitten   gibt   es   die   schönsten   und   amüsantes- ten   Ausschnitte   aus   der   Zauberflöte   in   Kurzform   zu   hören.   Für   alle   klei- nen Opernfans ein schöner Einstieg in die faszinierende Welt der Oper. Ensemble Simon Nagl & Freunde
Die 13. Ruhpoldinger Konzerttage 2017 im Überblick: Großes Orchesterkonzert E. Humperdinck - Ouvertüre zu Hänsel und Gretel W.A. Mozart - Symphonie D-Dur KV 385 F. Mendelssohn-B. - Symphonie Nr. 3 a-Moll, „Schottische“ Orchester Pro Musica Salzburg Sonntag, 10. Sep., 19.00 Uhr Pfarrkirche St. Georg, Ruhpolding Schubert-Matinée F. Schubert - Streich-Quartett Nr. 10 Es-Dur, D 87                    - Streich-Quintett C-Dur, D 956 Salzburger Mozart-Ensemble Sonntag, 1. Okt., 11.30 Uhr Kirche St. Valentin, Ruhpolding-Zell Konzert für Kinder W.A. Mozart - Die Zauberföte Simon Nagl & Freunde Samstag, 7. Okt., 16.00 Uhr Kulturhaus Nagl
Veranstaltungsorte Kath. Pfarrkirche St. Georg Kirchgasse 9, 83324 Ruhpolding Kirche. St. Valentin, Ruhpolding-Zell St. Valentin 1, 83324 Ruhpolding Kulturhaus Nagl Hauptstraße 26 a, 83324 Ruhpolding Tel:    (0 86 63) 25 74  Mail:  georg@atelierundkultur.de Kartenvorverkauf und -reservierung für alle Veranstaltungen: Tourist-Info Ruhpolding Bahnhofstraße 8, 83324 Ruhpolding Tel:    (0 86 63) 88 06-0  Mail:  tourismus@ruhpolding.de
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